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Pressemitteilung 05.08.2010
Seeluftschnuppern vor dem Start, maritime Atmosphärre unterwegs, Sektempfang (for ladies only)
und public viewing im Ziel -> Marathon ... Ein Familien- und Immer-Wiederkehren-Müssen-Virus ...!?
Landesfinanzkassen können möglicherweise
bald aufatmen; die überzähligen Dosen
des zurückliegenden Schweinegrippendilemmas
finden vielleicht einen neuen Abnehmer: Familien,
die sich mit dem „Marathon-Virus“ infiziert haben.
Ein Blick in die Ergebnisliste der diesjährigen hella
marathon nacht rostock legt diese Vermutung
nahe. Gleich mehrere gleichlautende Namen
und traditionelle Gesichter füllten das Teilnehmerfeld
am 31. Juli auf dem Rostocker Asphalt. Von
den rund 1.300 gemeldeten Aktiven konnten immerhin
über 90% dieses Gänsehautflair auf dem
Neuen Markt vor der historischen Kulisse der Hansestadt
genießen. Es war, wie in den Vorjahren
bereits, erneut vielerorts ein Wechselbad der Gefühle
– für die Teilnehmer, wie für die Organisationsleitung.
Dennoch gab es zu guter Letzt fast
ausschließlich nur glückliche Gesichter am Ende
eines langen Tages und einer stimmungsvollen
Nacht mit vielen Höhepunkten. Die Sieger verteilten
sich nach dem Gaußschem Prinzip ziemlich
gleichmäßig über die gesamte Republik; für den
Ausrichter außerordentlich erfreulich, dass hinter
den 1:16:32 h des Halbmarathonfinishers mit
Mathias Ahrenberg (SV Post Telekom Schwerin)
ein Lokalmatador das Rennen für sich entscheiden
konnte. Bei den (jungen) Damen hatte Anne
Kathrin Litzenberg (FSN Fördertechnik GmbH
Rostock, 1:32:46 h) die Nase vorn und wähnte
sich dabei in „prominenter“ Gesellschaft: Diana
Ross aus Plön verzichtete als Neunte des Feldes
dann doch auf eine Konzerteinlage und überließ
den Rostocker „The Crazy Boys“ das Feld auf der
Showbühne. Die Königsdisziplin wurde lange von
Peter Massny (TSV Neustadt/Holstein) bestimmt
bis der spätere Sieger Torsten Hentschel (HSG
Turbine Zittau, 2:44:35 h) das Ruder in die Hand
nahm. Auch hier mischte ein Ex-Rostocker kräftig
mit – Lutz Kuhardt bog nach 2:47:45 h in die
vielumjubelte Zielkurve ein und wurde Zweiter.
Zuvor hatten die Inline Skater eine Deutschlandpremiere
unter die Rollen genommen: ein Stundenrennen
zwischen Warnowtunnel Mautstelle
und IGA Park, das durchaus als anspruchsvoll einzuordnen
war. Knapp 30 km in weniger als 49 Minuten
wurden für Alexander Schmitz (O.B.F.S.
T.) registriert ... Da konnten nur noch die beiden
Ex-Neubrandenburger Kazimierz Posadowski
und Frank Heuser den Anschluss halten. Bente
Ehlers vom Skate Team Lübeck ließ bei den Damen
auch ohne Coach Michaela Hein diesmal
nichts anbrennen; auch sie benötigte keine Stunde
für die gleiche Distanz. Insgesamt 39 Marathon
Teams gingen auf die Staffeldistanz und schafften
es auch diesmal nicht, vor dem Einzelsieger die
Ziellinie zu erreichen. Der TSV Wandsetal Lauftreff
benötigte 2:46:12 h und war damit nur 8
Sekunden (!) schneller als die Laufschuhorthopäden
vom Team Gesundschuh City Sport aus
Rostock. Die „Baltic Marathon Queen“ kam diesmal
aus der Bundeshauptstadt. Patricia Kusatz
benötigte 3:17:59 h und legte fast eine Viertelstunde
zwischen sich und ihre Verfolgerinnen, die
sich ebenso wie weitere 16 Frauen über ein Gläschen
Sekt im „hella Erfrischungsgarten“ freuen
konnten. Einen weiteren Glanzpunkt setzte das
gestaltende Informatikerteam aus den drei kreativen
Häusern BTFietz GmbH, opus und alpha3.
Auf einer 18 m2 LED Wall konnten Aktive, Begleiter
und Zuschauer den Livetrack des Marathonfeldes
hautnah verfolgen und für diejenigen, die die
Halbmarathondistanz (zunächst noch) als eine unüberwindliche
Strecke empfinden, bleiben 60 Minuten
auf der Unterwarnow (zum Start des Halbmarathon
bzw. zu den Wechselzonen der Marathon
Staffel) ein nachhaltiges Erlebnis.
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